Rauchmelder sind so anzubringen, dass sie vom Brandrauch ungehindert erreicht werden können, damit die Brände in der Entstehungsphase zuverlässig erkannt werden. Anzahl und Anordnung richten sich nach der Raumgeometrie (Raumanordnung, Grundfläche, Höhe, Decken- und Dachformen usw.) und Umgebungsbedingungen.
Dazu ein paar Beispiele...
Auszüge aus der DIN-Norm 14676:2006-08, gültig seit 2003:03, aktualisiert 08/2006:
Rauchmelder sind so anzubringen, dass sie vom Brandrauch ungehindert erreicht werden können, damit die Brände in der Entstehungsphase zuverlässig erkannt werden. Anzahl und Anordnung richten sich nach der Raumgeometrie (Raumanordnung, Grundfläche, Höhe, Decken- und Dachformen usw.) und Umgebungsbedingungen.
Installation:
Der Rauchmelder muss mit dem üblichen Installationsmaterial entsprechend den Anweisungen des Herstellers installiert werden.
Auf dem deutschen Markt gibt es inzwischen mehrere, auch nicht zugelassene, Befestigungsmethoden für Rauchmelder. Wird das gegenüber der Prüf- und Zertifizierungsstelle nicht angezeigt, bedeutet dies eine Regelverletzung und die Rauchmelder verlieren ihre VdS Anerkennung und können auch unter der Bauproduktenrichtlinie nicht CE-gekennzeichnet werden. Z. B. statt Dübel mit Schrauben eine Klebeverbindung. Wir empfehlen Ihnen, vor der Installation der Rauchmelder die Befestigungsmethode genaustes zu prüfen.
Der von uns angebotene und nach DIN EN 14604 zertifizierte Rauchwarnmelder wurde von der VdS Schadenverhütung GmbH mit der üblichen Schraubbefestigung und zusätzlich mit der Klebemontage durch unser Klebepad zertifiziert.
VdS-Nummer: G208050
Planungsbeispiel für eine 1-Zimmer-Wohnung

Bei Wohnungen bis zu 60 qm bietet ein Rauchmelder, installiert in der Zimmermitte, ausreichend Schutz.
Bei größeren 1-Zimmerwohnungen empfehlen wir ein weiteres Gerät.
Planungsbeispiel für eine 3-Zimmer-Wohnung

In Räumen, wie beispielsweise der Küche, in denen zwangsläufig durch Arbeitsvorgänge Rauch und starker Wasserdampf entstehen, würden foto-optische Rauchmelder zwangsläufig Alarm auslösen. Hier empfehlen wir die Installation eines Thermomelders, der ausschließlich auf Temperatur reagiert.
Für Wohnungen gilt als Mindestschutz, die Installation eines Rauchmelders im Flurbereich.
Eine optimale Ausstattung umfasst die Installation der Rauchmelder in jedem Zimmer.
Planungsbeispiel für ein mehrstöckiges Haus
Pro Etage wird in zentrale Position ein Rauchmelder installiert. Einen optimalen Schutz erreicht man, wenn in jedem Zimmer ein Rauchmelder installiert wird.
In Räumen, wie beispielsweise der Küche, in denen zwangsläufig durch Arbeitsvorgänge Rauch und starker Wasserdampf entstehen, würden foto-optischen Rauchmelder zwangsläufig Alarm auslösen. Hier empfehlen wir die Installation eines Hitzemelders der ausschließlich auf Temperatur reagiert.
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Obergeschoss

Konzept für ein Mehrfamilienhaus - optimale Ausstattung
Installation von 9 V Rauchmeldern in den einzelnen Wohnungen. Absicherung Treppenhaus, Keller und Dachboden mit 230 V Rauchmeldern.
Bei Vorhandensein eines Gasanschlusses eine Überwachung mittels Gasmelder.
Die Wohnungen sind mit 9 V FlammEx Rauchmeldern FL 100 22 ausgestattet. In der Nähe vom Gasanschluss wird ein Gasmelder installiert. Boden- Kellerbereich und das Treppenhaus sind mit 230 V Rauchmeldern FL 100 320 R ausgestattet.
Infolge der durchgehenden Verbindung der Melder ist eine optimale Absicherung vorhanden. Ein Relaissockel am Rauchmelder ermöglicht u. a. das Anschließen eines automatischen Wählgerätes oder einer Sirene.



